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Luftbefeuchter ohne Schimmel und Keime: Technik und Pflege

Ultraschall oder Verdunster, Hygrostat und Pflege: Was die Stiftung Warentest 2025 zu Keimen und Schimmel bei Luftbefeuchtern fand und was du tun kannst.

Stand 06.11.2026ca. 2 Min. LesezeitZu den Produkten

Inhalt 6 Abschnitte

Ein Luftbefeuchter bleibt frei von Schimmel und Keimen, wenn das Gerät sauber bleibt und die Luft nicht dauerhaft zu feucht wird. Die Stiftung Warentest nennt als Zielbereich etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte. Dauerhaft über 60 Prozent fördert Schimmel. Im Test der Stiftung Warentest vom 17.09.2025 mit acht Geräten (fünf Verdunster, drei Ultraschall-Vernebler, 60 bis 270 Euro) können einige Modelle Bakterien an die Raumluft abgeben, bei vielen anderen trat das nicht auf. Zwei Geräte waren „gut“, zwei nur „ausreichend“.

Wir testen nicht selbst. Die Zahlen stammen aus dem frei lesbaren Teil des Tests, die Ergebnistabelle ist bei test.de kostenpflichtig. Wir nennen deshalb keine Einzelnoten.

1. Wann brauchst du überhaupt einen Befeuchter?

Miss zuerst. Die Stiftung rät, vor dem Kauf über mehrere Tage zu prüfen, ob die Luft wirklich trocken ist. Ein Hygrometer liefert genaue Werte, miss an mehreren Stellen im Raum. Unter 30 Prozent fühlen sich viele Menschen unwohl. Oft reichen 20 bis 21 Grad Raumtemperatur: Überheizen trocknet die Luft zusätzlich aus.

2. Die zwei Techniken im Test der Stiftung Warentest

Getestet wurden fünf Verdunster und drei Ultraschall-Vernebler. Die Stiftung schreibt, einige Modelle könnten Bakterien an die Raumluft abgeben, andere hinterließen Mineral- oder Kalkspuren, und viele Geräte hätten dieses Risiko nicht. Welche Technik im Einzelnen besser abschnitt, steht in der kostenpflichtigen Ergebnistabelle. Aus dem frei lesbaren Teil lässt sich deshalb nicht ableiten, dass eine Bauart grundsätzlich hygienischer ist. Entscheidend sind Gerät, Pflege und Wasser.

3. Pflege, damit nichts verkeimt

  • Reinigen, entkalken, Filter wechseln. Das nennt die Stiftung als Pflicht, damit sich das Gerät nicht verkeimt oder Schimmel bildet.
  • Bei Nichtgebrauch: Wasser auskippen, Gerät säubern und vorhandene Filter trocknen lassen.
  • Hygrostat: Wähle ein Gerät mit Feuchtigkeitssensor. Prüfe trotzdem mit einem Hygrometer, auch bei Geräten mit Hygrostat.
  • Aufstellort: Auf einen waagerechten, festen und ebenen Untergrund stellen, der nicht wasserempfindlich ist. Die Mindestabstände der Anbieter variieren stark, lies sie nach.
  • Schlafzimmer: Ein leises Gerät mit Schlafmodus eignet sich.
  • Klimaanlage: Betreibe den Befeuchter nicht zusammen mit einer Klimaanlage, rät die Stiftung, weil die Geräte gegeneinander arbeiten.

4. Was kostet der Betrieb?

Strom und Wasser sind laut Test gering (unter 14 Euro pro Jahr). Ersatzteile, Filter und Hygienemittel können die jährlichen Kosten auf bis zu 247 Euro treiben. Vergleiche vor dem Kauf, ob und welche Filter oder Mittel das Gerät braucht.

5. Checkliste

  1. Luftfeuchte mit einem Hygrometer über mehrere Tage messen.
  2. Gerät mit Feuchtigkeitssensor wählen.
  3. Filter und Hygienemittel einrechnen.
  4. Regelmäßig reinigen und entkalken, bei Nichtgebrauch leeren.
  5. Luftfeuchte im Betrieb unter 60 Prozent halten.

6. Geräte vergleichen

Alle Luftbefeuchter und Luftreiniger mit Preisvergleich findest du in der Rubrik Luftbefeuchter und Luftreiniger. Das Modell Beurer LB 300 Plus ist auf der Ergebnisseite des Tests von 2025 aufgeführt (Urteil nur im Bezahlteil). Weitere Geräte mit Auswertung auf der Produktseite: Beurer LB 55, Beurer LB 37 und Xiaomi Smart Humidifier 2.

Quellen

Die Aussagen oben stützen sich auf diese Quellen. Stand: 06.11.2026.

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